Sommercamp 2011: Es war phantastisch!!
Mit vielen Eindrücken sind wir zurück und können behaupten, dass sich die Reise wirklich gelohnt hat. Es gab nicht eine Situation, welche kritisch war oder gar zu Unmut führte. Im Gegenteil: Wir freuen uns über tägliche Fortschritte im Verlauf des Sommercamps und vor allem über die stetige Motivation aller Beteiligten.
Bei gefühlten Temperaturen jenseits der 35 Grad wurden die deutschen Teilnehmer in zahlreiche Aktivitäten eingebunden. So wurden verschiedene Fahrradtouren organisiert, unter anderem mit Besichtigungen wie die Tempelanlage rund um Angkor Wat, bei der Reisernte mitgeholfen und Einladungen zum Abendessen bei einheimischen Familien wahrgenommen.
Landkarte über Angkor Wat
Dabei diente das eigentliche Projekt, eine Landkarte über Angkor Wat zu erstellen, als Rahmen. Dieser Rahmen, das Ziel, begleitete die teilnehmenden Jugendlichen bei allen Aktivitäten. Dadurch bedingt, kam es im Austausch zu wertvollen Erfahrungen. Denn: Was tun, wenn die Route noch nicht festgelegt wurde? Welche Tempel sollen auf der Karte eingetragen werden? Wie sieht es mit Toilettenanlagen, Restaurants, Souveniergeschäften usw. aus? Wie schafft man es, sein großes Wissen über die Tempel in zwei Sätze zu packen? Genug Stoff, den es gemeinschatlich zu diskutieren galt.
Hier konnten die kambodschanischen Jugendlichen punkten und ihren neu gewonnenen Freunden Vieles über ihre Herkunft, ihr Land und ihre Kultur vermitteln. Die deutschen Jugendlichen konnten wiederum über Themen wie Umweltschutz aufwarten. Denn ein Abendessen, welches über einem Feuer aus Plastikabfällen zurbereitet wird, ist bekanntlich nicht wirklich gesund.
Es galt viele neue Situationen zu bewältigen
Täglich gab es neue Herausforderungen und Alle sahen sich mit Situationen konfrontiert, mit denen vorher nicht zu rechnen war. Sei es, dass ein Teilnehmer plötzlich sehr müde wurde und schlafen ging, wodurch die Aufgaben anderweitig verteilt wurden, oder dass man sich bei einer Einladung der Situtation stellen musste, angestarrt zu werden, ohne zu wissen, ob über einen selbst gesprochen wurde, oder nicht.
Das Camp war stets geprägt von gegenseitiger Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft unter allen Beteiligten. Bereits ab dem dritten Tag konnten wir Betreuer uns mehr und mehr zurücknehmen, und wurden letztendlich vornehmlich für Feedbackgespräche gebraucht. Am letzten Abend luden wir alle zu einem Abschiedsessen ein und hatten auch eine Überraschung für die kambodschanischen Jugendlichen vorbereitet. Für die Anerkennung ihrer Leistung, sich täglich für die deutschen Jugendlichen Zeit genommen zu haben, stellten wir ihnen ein kleines Zeugnis von YouCan Trust aus. Die leuchtenden Augen werden wir so schnell nicht vergessen. Am nächsten Morgen früh um sechs kamen sie alle noch zum Flughafen, um uns zu verabschieden.
Die Ziele des Camps sind mehr als erreicht
Im Gepäck haben wir das fertige Rohmaterial für die Karte, welche nun gestaltet wird. Die weitere Kommunikation untereinander findet hauptsächlich über eine Facebook Gruppe statt. Hier tragen alle ihre einzelnen Fragen, Tipps und Antworten ein. Für uns heißt es jetzt, im Rahmen des Kompetenznachweises International die Dokumentationen für die deutschen Jugendlichen anzufertigen. Hier gilt es, unsere Beobachtungen der gezeigten Kompetenzen in einzelnen Situationen verhaltensnah zu beschreiben und zusammen mit jeweils einem Original-Zitat der Jugendlichen zur jeweiligen Situtation. Darauf aufbauend erhalten sie von uns den Kompetenznachweis International im Anschluss an das Kolloqium im Oktober 2011.
Wir danken allen für die rege Teilnahme und den reibungslosen Ablauf und freuen uns schon jetzt auf das nächste Camp 2012, welches unter dem Motto Social-Innovation-Camp stehen wird. Thema wird sein: Entwicklung einer App für Smartphones über Angkor Wat. Wer Interesse hat, daran teilzunehmen, kann gern schon jetzt Kontakt zu uns aufnehmen unter inga.palme@youcan-trust.org
Für Kurzentschlossene: Heute Abend berichten wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe YouCan Talk von dem Sommercamp. Und nachstehend noch ein paar Impressionen:






















































